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High Performance Team: Warum A-Player allein kein A-Team ergeben

  • vor 12 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit
Stärken stärken für mehr Performance
Team mit unterschiedlichen Stärken

Sie haben es geschafft. Sie haben ein Team aus lauter A-Playern zusammengestellt. Jeder einzelne ein Experte auf seinem Gebiet, hochqualifiziert und ehrgeizig. Auf dem Papier sieht Ihr Team unschlagbar aus. Doch die Realität ist ernüchternd: Die Performance ist mittelmässig, die Stimmung angespannt, und die besten Leute schauen sich bereits nach neuen Jobs um.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Dieses Phänomen ist eines der frustrierendsten Paradoxien in der modernen Führung. Sie haben die besten Zutaten, aber der Kuchen will einfach nicht gelingen. Der Grund dafür ist eine fundamentale Fehleinschätzung, die viele Führungskräfte teuer zu stehen kommt: die Annahme, dass eine Ansammlung von Top-Talenten automatisch ein Top-Team ergibt.

Die Wahrheit ist: Ein Team ist mehr als die Summe seiner Teile. Es ist ein komplexes, lebendiges System. Und wie in jedem System kommt es nicht nur auf die Qualität der Einzelteile an, sondern vor allem darauf, wie sie miteinander interagieren.


Die unsichtbaren Gräben: Wenn Stärken aufeinanderprallen

Stellen Sie sich ein Team vor, das hauptsächlich aus Personen mit der Stärke "Wettbewerb" besteht. Jeder will gewinnen, jeder will der Beste sein. Das kann zu beeindruckenden Einzelleistungen führen. Aber was passiert, wenn es um Zusammenarbeit geht? Wer gibt nach? Wer unterstützt den anderen? Oft entsteht ein interner Konkurrenzkampf, der mehr Energie verbraucht als der Wettbewerb mit dem Markt.

Oder stellen Sie sich ein Team vor, das voller kreativer "Ideen-Sprudler" ist, aber niemanden hat, der die Stärke "Umsetzungsstärke" oder "Sorgfalt" besitzt. Das Ergebnis? Unzählige brillante Ideen, die in endlosen Brainstorming-Schleifen verharren und nie das Licht der Welt erblicken.

Das Problem ist nicht, dass die Stärken schlecht sind. Das Problem ist, dass sie nicht ausbalanciert sind. Es entstehen unsichtbare Gräben, Reibungsverluste und blinde Flecken. Das Team agiert nicht als Einheit, sondern als eine Gruppe von Einzelkämpfern, die zufällig im selben Büro sitzen.


Vom "Fixer" zum "Architekten": Ein Paradigmenwechsel in der Führung

Viele Führungskräfte verfallen an diesem Punkt in den "Fixer"-Modus. Sie versuchen, die Schwächen ihrer Mitarbeitenden zu beheben. Der brillante Stratege wird zum Zeitmanagement-Kurs geschickt, die kreative Chaotin soll lernen, strukturierter zu arbeiten. Das Ergebnis ist fast immer dasselbe: Frustration auf beiden Seiten und bestenfalls Mittelmass.

Der Weg zu einem echten High Performance Team erfordert einen Paradigmenwechsel: Weg vom Fixer, hin zum Architekten.

Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es nicht, die Schwächen Ihrer Leute zu reparieren. Ihre Aufgabe ist es, ein System zu entwerfen, in dem die Stärken des einen die Schwächen des anderen kompensieren und irrelevant machen.

Ein Architekt würde niemals versuchen, einen Ziegelstein so zu verändern, dass er die Funktion eines Holzbalkens übernimmt. Er würde den Ziegelstein genau dort einsetzen, wo seine Druckfestigkeit gebraucht wird, und den Holzbalken dort, wo seine Zugfestigkeit erforderlich ist.


Wie Sie Ihr Team-System gestalten: Der erste Schritt

Wie also werden Sie zum Architekten Ihres Teams? Der erste und wichtigste Schritt ist, die vorhandenen Bausteine überhaupt erst einmal zu kennen. Nicht nur auf individueller Ebene, sondern in ihrer Gesamtheit.

Genau hier setzen wir mit unserem Strength-Wired Teams Workshop an. Wir nutzen die Erkenntnisse der Stärkenforschung um eine "Team-Map" zu erstellen. Diese Landkarte zeigt Ihnen auf einen Blick:

Wo liegen unsere kollektiven Stärken? Sind wir ein Team von Denkern, Machern, Beziehungsmanagern oder Einflussnehmern?

Wo sind unsere blinden Flecken? Welche wichtigen Stärken fehlen uns komplett?

Wo gibt es Potenzial für Konflikte oder Synergien?

Mit dieser Klarheit hören Sie auf, im Nebel zu stochern. Sie beginnen, Ihr Team bewusst zu gestalten. Sie verteilen Aufgaben nicht mehr nach Verfügbarkeit, sondern nach Stärken. Sie besetzen Projekt-Rollen nicht mehr nach Hierarchie, sondern nach natürlicher Veranlagung.

Sie hören auf, ein Team zu managen, und fangen an, es zu designen.

Sind Sie bereit, zum Architekten Ihres Teams zu werden?

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Team aus A-Playern unter seinen Möglichkeiten bleibt, dann lassen Sie uns reden. In einem unverbindlichen Performance Strategiegespräch analysieren wir Ihre Situation und zeigen Ihnen, wie ein Strength-Wired Teams Workshop die verborgene Dynamik in Ihrem Team aufdecken und entfesseln kann.


 
 
 

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